Spenden helfen Jung und Alt

Wie berichtet ist der Container mit Hilfsmitteln in Benin angekommen. Heute zeigen wir, wie Jung und Alt über die Spenden freuen. Der nächste Container geht wie ebenfalls berichtet nach Angola. Fernanda Noll wird sich demnächst um die letzten leider notwendigen Formalitäten kümmern.

Nur 30 Cent für ein Kind …

… retten sein Überleben im Libanon, Iran oder Jordanien. Das hat Entwicklungsminister Gerd Müller unter anderem im Interview des Spiegels* gesagt. Wir meinen: 30 Cent oder Hilfe, um Bildung oder eigene Arbeit zu ermöglichen.

“In Afrika liegen sechs der zehn am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften. Auf der anderen Seite gibt es unvorstellbaren Hunger und Elend”, sagt Müller und stellt fest: “Was fehlt, ist der Wille zu handeln. Brüssel muss Afrika endlich zur Jahrhundertaufgabe machen.”

Er will gegen die Ausbeutung von Menschen und Natur zumindest durch deutsche Unternehmen angehen (“Marktwirtschaft muss sozial sein. Der freie Markt schafft das nicht”), muss dabei aber mit dem Wirtschafts- und Außenministerium zusammenarbeiten.

Unternehmen sollen aber in Afrika investieren, weil die “Dynamik der afrikanischen Volkswirtschaften … völlig unterschätzt” werde. Zum Beispiel in Äthiopien, das “eine enorme Reformdynamik und acht Prozent Wirtschaftswachstum” habe. “Ich habe dort Holzpflüge gesehen, die wie im 19., Jahrhundert von Ochsen gezogen wurden. Mit der richtigen Strategie könnte das Land schon in zehn Jahren zum bedeutenden Nahrungsmittelexporteur werden.”

Was schließen wir daraus? Auch die “kleine Münze”, also unsere konkrete Hilfe für Angola mit Material für Schule und Bildung, mit Material, um selbst Bekleidung oder Nahrungsmittel herzustellen, kann die Hilfe “von oben” begleiten und ist der richtige Weg.

*Der SPIEGEL Nr. 28/2019 vom 6.7.2019, S. 28f.

Experte bestätigt Arbeit von „Black & White für Angola“

Wie Afrika aus der Überbevölkerungsfalle entkommen kann und welche Länder auf diesem Wege schon erfolgreich sind, darüber sprach der SPIEGEL mit  Reinhard Klingholz (Heft 24/2019, 112). Er ist Direktor des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung, das eine Analyse für das Auswärtige Amt erstellt hatte.

Trotz vieler Einzelprojekte nimmt die Bevölkerung Afrikas zu. Familiengröße und Kinderzahl seien der zentrale Punkt. Dagegen könne auch drastische Einschnitte wie die Einkindpolitik Chinas gearbeitet werden. „In Thailand haben sich drei Instrumente bewährt, die auch in Afrika funktionieren: Gesundheitsversorgung, Bildung und Jobs“, sagt Klingholz im SPIEGEL. Auch in Äthiopien habe der Staat systematisch in den drei Feldern investiert, und in Ruanda, im Senegal, in Botswana und Ghana wollen die Menschen kleinere Familien.

Die Schule hat unter der Überschwemmung gelitten

Wir freuen uns über die Bestätigung unserer Arbeit durch den Experten. „Black & White für Angola“ hat beim Aufbau der Schule in Kalulu geholfen und unterstützt deren Wiederaufbau nach der schweren Überschwemmung. Wir helfen mit Einrichtung und Schulmaterial. Mit den gebrauchten Nähmaschinen können sich die Menschen selbst helfen und auch für den lokalen Markt nähen. Und wir unterstützen die Eröffnung einer Apotheke, damit vor allem Kinder gegen Durchfall geschützt und Notfallmedikamente vor Ort sind.

Die Überschwemmung hat viel weggespült

Viele hundert Menschen beim “Fest der Vereine” und

Beim “Fest der Vereine” am und im Rathaus in Garbsen waren am Wochenende viele hundert Besucherinnen und Besucher. “Black and white for Angola” war mittendrin. Am Südeingang haben wir über unsere Ziele und Projekte informiert und landestypische Gerichte angeboten. Außerdem hat Fernanda Noll auf der Tribüne unseren Verein vorgestellt und wie er in Angola Hilfe zur Selbsthilfe leistet.

Nächster Hilfscointainer geht nach Angola

Ein Container voller Hilfsgüter ist das nächste Projekt der jungen Zusammenarbeit von Menschen aus Angola, Benin, Senegal und anderen afrikanischen Ländern. Der erste Erfolg war ein Container für Benin (wir berichteten).

Für den Container nach Angola hat Dets Laufshop in Hannover gebrauchte, gut erhaltene Laufschuhe gespendet, die Werner Schulz Fernanda Noll übergab. Außerdem gehen Nähmaschinen, Hefte, Stifte und anderer Schulbedarf, Schulmöbel und mehr auf die Reise.

Werner Schulz von Dets Laufshop und Fernande Noll

Wir werden berichten, wie es weitergeht. Wir freuen uns über Sachspenden und Geldspenden, damit wir den Transport bezahlen können.